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16.12.2016 - Kontakthof Wuppertal

Freitag Abend, der Kontakthof in Wuppertal empfängt uns "atmosphärisch-kuschlig". Noch eine halbe Stunde bis zum Beginn. Hanna Frey hat zu ihrer Buchpremiere "Es konnte mich nicht zerstören" eingeladen. Die Spannung steigt: Wie wird sie das Buch präsentieren? Sie will erzählen, nicht lesen. Eine Buchvorstellung ohne zu lesen? Geht das? Nach zwei Stunden weiß ich: Es hat funktioniert. Hanna Frey hat ihre Zuhörer gefesselt mit ihrer Lebensgeschichte. Sie hat "am Buch entlang" erzählt, und es war nie langweilig. Wer motiviert werden wollte, dass es sich lohnt, trotz schwieriger Lage und wenig Zuwendung mit viel Kraft einen eigenen Standpunkt einzunehmen, dem Leben die Stirn zu bieten, der war hier richtig.

Die Autorin überzeugte mit Offenheit, Authentizität, Herzlichkeit und Nähe. Trotz des bedrückenden Themas schaffte sie es, eine optimistische, ja fröhliche Stimmung zu erzeugen, andererseits aber den Finger in die Wunde zu legen. Das Thema des richtigen Umgangs mit Pflegekindern ist nach wie vor mitten in unserer Gesellschaft und bedarf täglich Entscheidungen, an deren Sinnhaftigkeit es zum Teil noch immer mangelt. Die beiden Pole - Verantwortung von Institutionen und Zuwendung zu den Kindern -  sind offenbar schwer zu vereinbaren, aber gerade darum geht es bei solchen hochkomplexen Entscheidungen.

(Text: Ursula Günther)

 

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